LIVESTREAM von OPEN DOORS

Liebe Besucher unserer Seite,

Open Doors möchte an den kommenden Samstagen ab 18.00 Uhr einen Livestream anbieten, den alle Interessierte von zu Hause aus anschauen können.

Hier in Kürze die wichtigsten Infos zum Livestream:

Hinweis: Es ist auch möglich, erst etwas später einzuschalten und die Übertragung als Aufzeichnung dennoch von Anfang an anzuschauen.

Dieses Angebot wird solange fortgesetzt, wie keine Gottesdienste in Gemeinden stattfinden können. Wir freuen uns, dass ihr im Gebet mit uns verbunden seid – für unsere verfolgten Geschwister und für die Situation hier in Deutschland.

 

Hinweis:

Da der Besuch großer Veranstaltungen voraussichtlich auch Ende Mai noch nicht wieder möglich sein wird, finden der Open Doors Tag und der Open Doors Jugendtag dieses Jahr nur per Livestream statt. Am 21. Mai (Open Doors Jugendtag) und 23. Mai (Open Doors Tag) berichten Christen über Gottes Hilfe mitten in der Verfolgung. Zum Livestream und allen Infos dazu geht es hier: www.opendoors.de/live

 

Nachrichten aus Indien:

Mehr Übergriffe gegen Christen im Lockdown

 

(Open Doors, Kelkheim) – Auch in Indien ist es aufgrund der Pandemie weniger Menschen erlaubt, ihre Häuser zu verlassen. Und dennoch erleben die Christen nicht etwa weniger Gewalt. Dem Mitarbeiter einer Partnerorganisation von Open Doors zufolge sehen sich viele Christen wegen ihres Glaubens besonders in ländlichen Gebieten mehr denn je mit Drohungen, Hass und Verfolgung seitens der Dorfgemeinschaften konfrontiert.

Christen in Indien bitten darum dass wir MIT ihnen für ihr Land beten

 Christen in Indien bitten darum, dass wir MIT ihnen für ihr Land beten

Beispiele einiger Übergriffe

Besonders schwierig ist die Lage für Christen, die ihren Glauben bislang verborgen gelebt haben. Kavita* berichtet, dass sie von ihrem Mann schwer misshandelt wird, wenn sie versucht, im Haus die Bibel zu lesen oder zu beten. Vor der Pandemie tat sie dies während der Arbeit auf den Feldern. Seit dem Lockdown findet sie kaum noch Gelegenheit, Zeit im Gebet zu verbringen.

In einem anderen Fall zwangen Dorfbewohner eine ganze Gemeinschaft von Christen, in den Gemeindesaal des Dorfes zu kommen. Kaum angekommen, fingen die Dorfbewohner an, die Christen zu schlagen. Ein Christ rief zwar die Polizei, doch die Schläge gingen weiter. Während dieses Vorfalls verschwand ein Mädchen aus einer christlichen Familie. Selbst nachdem die Eltern des Mädchens bei der Polizei Anzeige erstattet hatten, unternahm die Polizei nichts.

Einer der schwersten Vorfälle ereignete sich Mitte April. Während Jyothi* und ihre Familie in ihrem Haus waren, drangen Unbekannte gewaltsam ein und schossen dabei dem Mädchen in Arm und Oberschenkel. Die Familie von Jyothi hatte wegen ihres christlichen Glaubens bereits vorher Drohungen erhalten. Außerdem hatten Mitglieder einer regionalen extremistischen Gruppe zuvor ihren Vater ermordet, weil er Mitarbeiter einer christlichen Gemeinschaft war.

Berichte wie diese sind laut lokalen Partnern von Open Doors wohl nur die Spitze des Eisbergs. Sie berichten, dass es viele Vorfälle gebe, die jedoch aufgrund der Abriegelung, der schlechten Telekommunikationsverbindungen sowie mangelnder Ressourcen unbemerkt blieben.

„Wir wissen nicht, wie lange wir noch bestehen können“

Und weiter: „Für viele von uns fühlt es sich an wie eine Zeit in der Wüste. Wir wissen nicht, wohin das alles führen wird und wie lange wir noch bestehen können. Indien braucht jetzt mehr Gebet als je zuvor.“

Auf dem aktuellen Weltverfolgungsindex steht Indien auf Rang 10 und gehört damit zu den zehn für Christen gefährlichsten Ländern der Welt.

*Namen aus Sicherheitsgründen geändert

Nachricht bereitgestellt von Open Doors Deutschland

 

Weltverfolgungsindex von Open Doors 

HINWEIS: Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen

 www.opendoors.de/gebetstag bestellen, telefonisch unter 06195 6767-167 oder per E-Mail an info@opendoors.de.

Nachricht bereitgestellt von Open Doors Deutschland

Über Open Doors

Nach einer neuen Einschätzung leiden mehr als 200 Millionen Christen unter einem hohen Maß an Verfolgung. Open Doors ist als überkonfessionelles christliches Hilfswerk seit über 60 Jahren in rund 60 Ländern im Einsatz für verfolgte Christen. Jährlich veröffentlicht Open Doors den Weltverfolgungsindex, eine Rangliste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Projekte von Open Doors umfassen Hilfe zur Selbsthilfe, Ausbildung von christlichen Leitern, Engagement für Gefangene, Nothilfe und Trauma-Arbeit, die Bereitstellung von Bibeln und christlicher Literatur sowie die Unterstützung von Familien ermordeter Christen. Mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit informiert das Werk in Publikationen und mit Vorträgen über Christenverfolgung und ruft zu Gebet und Hilfe für verfolgte Christen auf.
Die Arbeit von Open Doors Deutschland e.V. wird durch Spenden finanziert. Das Werk trägt das Spendenprüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz.

 

 

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   

   





Diese Webseite nutzt Cookies − auch von Drittanbietern − zur Bereitstellung, Nutzung und Optimierung unserer Dienste. Essentielle Cookies, die technisch notwendig sind, um die Kernfunktionalität der Webseite zu aktivieren und die Webseite zu betreiben, dürfen wir ohne Ihre Einwilligung verwenden. Für den Einsatz aller anderen Cookies bitten wir Sie hiermit um Ihre Einwilligung. Informationen zu den eingesetzten Cookies finden Sie hier unter "mehr". Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder ändern, indem Sie diese Cookie-Einstellungen erneut über unsere Webseite aufrufen. Verweigern             Akzeptieren