Open Doors Nachrichten für den Gemeindebrief

 Verfolgten Christen eine Stimme geben

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Indien: „Ich wollte die alten Götter nicht mehr“

(Open Doors, Kelkheim) – Nach der Neuwahl des Parlaments im Mai regiert in Indien die hindu-nationalistische BJP weiter. Die Verfolgung von Christen und damit ihre riesigen Herausforderungen im Land bleiben. Die Geschichte von Pastor Vikas* zeigt, warum unsere Gebete für Indiens Christen so wichtig sind.

Pastor Vikas aus Indien
Pastor Vikas aus Indien (Herunterladen: Foto in höherer Auflösung)

„Wenn ihr nicht gewesen wärt, wäre niemand da gewesen, mir zu helfen“

Pastor Vikas bekennt sich seit mehr als 10 Jahren zu Jesus Christus. „Ich war wie meine Eltern Hindu. Ich betete viele ‚Götter‘ an.“ Doch während einer schweren Krankheit lernte er einen Christen kennen, der Vikas in einen Gottesdienst mitnahm. „Als wir in die Kirche kamen, sangen die Menschen. Ein Liedtext sprach von der Macht der Finsternis, die von Christus trennt. Es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Ich wollte die alten Götter nicht mehr. In diesem Augenblick überzeugte mich Gott, mein Leben zu ändern.“

Großer Segen und große Herausforderungen

Vikas berichtete, dass seine riesige Furcht vor dem Tod in dem Augenblick verschwand, als Gott sein Herz berührte. Seine körperliche Heilung stellte sich nach zwei Jahren ein. In dieser Zeit lernte er die Bibel kennen und andere Menschen kamen durch ihn zum Glauben. Und damit begann die Verfolgung durch Nachbarn der Neubekehrten und durch die Polizei – für die folgenden Jahre. Als er im Frühjahr 2018 in seiner Kirche für kranke Menschen betete, wurde er verhaftet.

Mitglieder seiner Gemeinde informierten Partner von Open Doors, die seine Freilassung auf Kaution erreichen konnten. Die Polizei wollte ursprünglich ein Verfahren gegen ihn eröffnen, tat dies jedoch nicht. Vikas ist überzeugt: „Wenn ihr nicht gewesen wärt, hätten sie mich vor Gericht gebracht. Niemand wäre da gewesen, mir zu helfen.“

Weil er nach der Entlassung aus der Haft aufgrund seines Glaubens gezwungen wurde, sein Haus zu verlassen (dort wohnte er mit seiner Familie zur Miete), unterstützt Open Doors ihn weiter durch lokale Partner, auch mit geistlicher Hilfe. „Als ich die Schulung besuchte, merkte ich, dass viele Menschen an meiner Seite stehen. Vielen Dank für eure Gebete!“

Auf dem aktuellen Weltverfolgungsindex gehört Indien zu den zehn Ländern, in denen es am gefährlichsten ist, sich zu Jesus Christus zu bekennen.

*Name aus Sicherheitsgründen geändert

Nachricht bereitgestellt von Open Doors Deutschland

Hinweis: Hören Sie die glaubensstärkenden Berichte der Sprecher von den Open Doors Tagen aus Turkmenistan, Irak, Nordkorea und weiteren Ländern.

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Weltverfolgungsindex von Open Doors 

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Über Open Doors

Nach einer neuen Einschätzung leiden mehr als 200 Millionen Christen unter einem hohen Maß an Verfolgung. Open Doors ist als überkonfessionelles christliches Hilfswerk seit über 60 Jahren in rund 60 Ländern im Einsatz für verfolgte Christen. Jährlich veröffentlicht Open Doors den Weltverfolgungsindex, eine Rangliste von Ländern, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. Projekte von Open Doors umfassen Hilfe zur Selbsthilfe, Ausbildung von christlichen Leitern, Engagement für Gefangene, Nothilfe und Trauma-Arbeit, die Bereitstellung von Bibeln und christlicher Literatur sowie die Unterstützung von Familien ermordeter Christen. Mit einer breiten Öffentlichkeitsarbeit informiert das Werk in Publikationen und mit Vorträgen über Christenverfolgung und ruft zu Gebet und Hilfe für verfolgte Christen auf.
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